Gallensteine: So klappt die Prophylaxe nach der Gastrektomie

Autor: Dr. Judith Lorenz

Nach einer Gastrektomie ist das Risiko für Gallensteine erhöht. Nach einer Gastrektomie ist das Risiko für Gallensteine erhöht. © iStock/rob_lan

Wer nach einer Gastrektomie aufgrund eines Magenkarzinoms über längere Zeit Ursodesoxycholsäure einnimmt, senkt sein Risiko, im Verlauf Gallensteine zu entwickeln. Darauf weist eine Studie aus Südkorea hin.

Nach der operativen Therapie eines Magenkarzinoms steigt das Risiko für Gallensteine. Grund hierfür ist hauptsächlich die infolge von Innervationsstörungen reduzierte Gallenblasenkontraktilität.

Koreanische Wissenschaftler um Professor Dr. Sang­ Hyub­ Lee von der Abteilung für Innere Medizin am Universitätsklinikum Seoul konnten nun zeigen, dass Patienten mit einer totalen, distalen bzw. proximalen Gastrektomie von der prophylaktischen Behandlung mit Ursodeoxycholsäure profitieren.

Sie behandelten mehr als 500 Patienten über 52 Wochen mit 300 oder 600 mg des Wirkstoffs bzw. mit einem Placebo. Via Ultraschall überprüften sie, wie viele Studienteilnehmer während dieses Zeitraums...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.