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Hautpflege ist momentan besonders wichtig

Autor: Dr. Susanne Gallus

Die exzessive Handhygiene – oft mit zu heißem Wasser – wirkt sich negativ auf die Hydrolipidschicht der Haut aus. Die exzessive Handhygiene – oft mit zu heißem Wasser – wirkt sich negativ auf die Hydrolipidschicht der Haut aus. © iStock/FatCamera
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Nach dem gründlichen Händewaschen eine Hautschutzcreme auftragen, bevor es wieder in die Handschuhe geht, so überstehen stehen auch Ihre Hände die Pandemie. Klingt simpel, wird aber von vielen im Gesundheitswesen vergessen.

Die Hände zu waschen, ist seit Beginn der Coronapandemie fast zu einer Dauerbeschäftigung geworden, insbesondere für Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten und ständig Kontakt mit Patienten haben. Die exzessive Handhygiene – oft mit zu heißem Wasser – wirkt sich negativ auf die Hydrolipidschicht der Haut aus und bereitet den Weg für Irritationen bis hin zu einer ausgewachsenen Dermatitis.

Drei von vier Beschäftigten im Gesundheitsbereich klagen über Desquamation, Erytheme, aufgeweichte Haut und Fissuren. Einige entwickeln sogar Erosionen, Ulzerationen, Bläschen und Quaddeln, berichten Wissenschaftler aus Italien.

Im Gesundheitswesen macht’s kaum einer richtig

Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken, bieten Hautschutzcremes und Emollienzien. Erstere scheinen am effektivsten zu sein. Das Problem: Nur etwa jeder Fünfte im Gesundheitsbereich Arbeitende nutzt sie.

Quelle: Campanati A et al. J Eur Acad Dermatol Venereol 2020; 34: e346-e380; DOI: 10.1111/jdv.16646


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