HDL-Spiegel beeinflusst das Infektionsrisiko

Autor: Tobias Stolzenberg

Neben der Bestimmung des Arterioskleroserisikos kann HDL nun auch in Hinsicht auf Gastroenteritiden, die beispielsweise durch Salmonellen (Bild) verursacht werden, zum Einsatz kommen. © wikimedia/Rocky Mountain Laboratories, NIAID, NIH

Möglicherweise ist das „gute“ Cholesterin gar nicht so gut. Sowohl sehr niedrige als auch sehr hohe HDL-Werte treiben das Infektionsrisiko in die Höhe.

Derzeit zieht man HDL in erster Linie dazu heran, das Risiko für eine Arteriosklerose zu bestimmen. Künftig könnte ihm aber noch eine andere Bedeutung für die Gesundheit zukommen – und zwar in Hinblick auf Infektionen wie Gastroenteritiden oder Pneumonien, wie eine Studie von Christian M. Madsen vom Uniklinikum Kopenhagen und Kollegen jetzt zeigte.

Jeder Fünfte hatte zu niedrige Werte

Die Forscher werteten dazu die Daten von 97 166 bzw. 9387 Personen zweier prospektiver Bevölkerungsstudien, der Copenhagen General Population Study sowie der Copenhagen City Heart Study, aus. Als niedrig definierten sie einen HDL-Serumspiegel unter 0,8 mmol/l (31 mg/dl), als hoch einen Wert von mehr als...

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