Hochrisiko-„Smouldering Myeloma“: Reif für die Therapie?

Autor: Josef Gulden

Die Progression vom „Smouldering Myeloma“ zum aktiven Myelom verhindern – das kann die Dreierkombi Lenalidomid/Dexamethason/Carfilzomib am besten. © wikimedia/KGH

Die frühe Behandlung eines Hochrisiko-„Smouldering Myeloma“ mit einer Kombination aus Lenalidomid und Dexamethason (Rd) kann nicht nur die Progression zum Myelom hinauszögern, sondern sogar das Gesamtüberleben verlängern. Eine Intensivierung dieser Therapie wurde nun getestet.

Ein „Smouldering Myeloma“ ist charakterisiert durch Serumkonzentrationen des M-Proteins von ≥ 3 g/dl oder eine Ausscheidung von mindestens 500 mg im Urin über 24 Stunden, mehr als 10 % klonale Plasmazellen im Knochenmark, aber ein Fehlen der CRAB-Kriterien, die ein manifestes Myelom definieren (erhöhtes Kalzium, Nierenfunktionsstörung, Anämie, lytische Knochenläsionen).

In der Phase-II-Studie GEM-CESAR wurden 90 Patienten mit „Smouldering Myeloma“ und einem mehr als 50%igen Risiko einer Progression zum Myelom innerhalb von zwei Jahren mit sechs vierwöchigen Zyklen Lenalidomid und Dexamethason behandelt, zu denen noch der Proteasom-Inhibitor Carfilzomib (36 mg/m2 zweimal pro Woche) gegeben...

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