Hodgkin-Lymphome: Wann vier Zyklen genug sind

Autor: Friederike Klein

Mit einem FDG-PET-Scan Kosten sparen? Laut Experten scheint dies bei M.Hodgkin nun möglich zu sein. © iStock/Photo_Concepts

Die Ergebnisse der H18-Studie der Deutschen Hodgkin-Studiengruppe (DHSG) belegen, dass Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin Lymphom (HL) von der Kontrolle des metabolischen Ansprechens im FDG-PET nach zwei Zyklen eBEACOPP profitieren. Die Therapiedauer kann also angepasst werden.

Wer nach zwei Zyklen des eBEACOPP-Regimes einen negativen Befund in der 18F-Fluordesoxyglucose-Positronenemissions-Tomographie (FDG-PET) aufweist, benötigt nur zwei weitere Zyklen dieser intensiven Chemotherapie, berichtete Professor Dr. Peter Borchmann von der Uniklinik Köln anlässlich des 22. EHA-Kongresses.1 Damit hilft die Beurteilung des metabolischen Ansprechens, die Chemotherapie und die damit verbundene Toxizität für die häufig jüngeren Patienten mit einem fortgeschrittenen HL zu reduzieren.

In der GHSG-HD18-Studie waren 1005 von insgesamt 2101 Patienten mit neu diagnostiziertem, fortgeschrittenem HL nach dem zweiten Zyklus im FDG-PET negativ. Sie wurden randomisiert entweder mit...

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