Hüftschmerzen: Avaskuläre Femurkopfnekrose wird oft übersehen

Autor: Dr. Elke Ruchalla/Dr. Anja Braunwarth

Eine Minderversorgung des Femurs mit Blut kann wortwörtlich zu Kopfzerbrechen führen. © wikimedia/Mehlauge; wikimedia/Steven Fruitsmaak

Ihr noch vergleichsweise junger Patient klagt seit mehr als sechs Wochen über Hüftschmerzen, aber das Röntgenbild ist unauffällig. Also alles eine Kopf­sache? Vielleicht schon, aber weiter unten.

Eine 36-jährige Frau erscheint bei ihrem Hausarzt mit starken Leistenschmerzen, die bis ins Knie ausstrahlen und bei Belastung zunehmen. Mit Schmerzmitteln versorgt, geht sie wieder heim. Nach einem Jahr kommt die Frau wieder, die Beschwerden sind unverändert. Jetzt gibt es ein Röntgenbild der Hüfte, das einen leicht verengten Gelenkspalt zeigt. Der nun eingeschaltete Orthopäde ordnet eine MRT an – und stellt die Diagnose einer avaskulären Femurkopf­nekrose.

Im Spätstadium hilft nur noch eine OP

Leider kein unüblicher Verlauf bei diesem Krankheitsbild, erklären Jonathan­ N. Lamb vom Leeds Institute of Rheumatic and Musculoskeletal Medicine und Kollegen. Denn es handelt sich zum einen...

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