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Alopecia areata Kahlschlag auf dem Kinderkopf

Autor: Stefanie Menzel

Kinder haben einen deutlich unvorhersehbareren Verlauf als Erwachsene. Kinder haben einen deutlich unvorhersehbareren Verlauf als Erwachsene. © Science Photo Library/PHANIE/MION

Der Alltag für Kinder mit kreisrundem Haarausfall kann grausam sein. Medikamentös ist der Erkrankung kaum beizukommen. Doch was kann man tun, damit sie nicht zum sozialen Trauma führt?

Die Alopecia areata (AA) hat eine Lebenszeitprävalenz von 2 %. Häufig beginnt die zu einem Teil genetisch bedingte Autoimmunerkrankung bereits im Kindesalter. Weil die Haarfollikelzellen verstärkt MHC- und ICAM-Oberflächenmoleküle präsentieren, kommt es zum Verlust des Immunprivilegs, erklärt Dr. Anne Teichler von der Abteilung für Pädiatrische Dermatologie am Katholischen Krankenhaus Wilhelmstift in Hamburg. Dadurch werden CD4+ und CD8+ T-Helferzellen angezogen, die im Follikelgewebe ein Absterben der Keratinozyten auslösen. In der Folge fällt das Haar an den betroffenen Körperstellen aus. Der Haarverlust verläuft prinzipiell gutartig, ist aber meist nur vorübergehend reversibel.

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