Kontrastmittelnephropathie: CT gelungen – Niere im Eimer?

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Jodhaltige Kontrastmittel sind wasserlöslich und werden renal ausgeschieden. Deshalb eignen sie sich zur Darstellung der Nieren, Harnwege, Venen und Arterien. © wikimedia/Marta Burrel

Ein akutes Nierenversagen nach Kontrastmittelgabe nur als passagere „Laborkrankheit“ ohne Krankheitswert einzustufen ist sicherlich falsch. Auf der anderen Seite sollte man die Bedeutung der Kontrastmittelnephropathie aber auch nicht überbewerten.

Etwa 10 % aller im Krankenhaus erworbenen akuten Nierenversagen sind Folge der Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels. Bei der sog. Kontrastmittelnephropathie steigen innerhalb von zwei bis drei Tagen die Kreatininwerte um > 25 % oder 0,5 mg/dl, was in bis zu 30 % der Fälle zu einer dauerhaften Niereninsuffizienz führt. Epidemiologische Studien zeigten zudem einen Anstieg der (kardiovaskulären) Morbidität, der Krankenhausmortalität sowie langfristiger schwerwiegender Ereignisse. Letzteres wurde insbesondere bei bereits niereninsuffizienten Patienten beobachtet. Ist die Kontrastmittelnephropathie ein eigenständiges „Krankheitsbild“ oder doch nur „Hintergrundrauschen“?

Inzidenz schwankt mit...

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