Leberkrebs länger überleben: Chemoembolisation, Radiofrequenz und Kinasehemmer halten die Tumoren in Schach

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Einzelne Knoten unter 2 cm kann man einfach herausschneiden, in diesem Fall mitsamt der Lebersegmente II und III (links). Und so sieht ein HCC im Querschnitt aus (rechts). © Werner T et al. Hamburger Ärzteblatt 2018; 4: 12-17, © Hamburger Ärzteverlag, Hamburg

Die Therapieoptionen für das hepatozelluläre Karzinom haben sich beträchtlich erweitert. Neben OP, Radiofrequenzablation und Chemoembolisation gibt es inzwischen auch ein Medikament: Ein Multikinasehemmer kann die Lebenszeit zumindest etwas verlängern.

Mehr als 90 % der hepatozellulären Karzinome (HCC) entwickeln sich hierzulande in einer zirrhotisch veränderten Leber. Am stärksten tumorgefährdet sind Patienten mit einer chronischen Hepatitis B oder C bzw. einer ethyltoxisch bedingten Zirrhose. Möglicherweise erhöht auch ein langjähriger Androgenmissbrauch (etwa durch Einsatz beim Bodybuilding) das Karzinomrisiko, schreiben Dr. Tobias Werner und Kollegen von der Schön Klinik Hamburg Eilbek.

Das Tückische am HCC: Es verursacht lange keine Symptome. Erst im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Druckschmerzen im rechten Oberbauch, Aszites (als Zeichen der dekompensierten Zirrhose) und Kachexie.

Embolisation kann Tumoren resezierbar...

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