Chronische Hepatitis B Leitlinie nennt klare Indikationen für ein Einschreiten

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Bis eine Therapie die Hepatitis-B-Viren vollständig supprimiert, können zwei bis drei Jahre vergehen. Bis eine Therapie die Hepatitis-B-Viren vollständig supprimiert, können zwei bis drei Jahre vergehen. © Science Photo Library/Cavallini, James

Die antivirale Therapie der chronischen Hepatitis B zielt darauf ab, die Morbidität sowie die Mortalität zu senken. Weiterhin soll die Transmissionsgefahr verringert werden. Indiziert ist sie aber nur bei Zeichen einer entzündlichen Aktivität.

Die akute Hepatitis B heilt fast immer spontan aus. Sie muss deshalb nicht antiviral behandelt werden. Eine Ausnahme bilden Patienten mit fulminanter Hepatitis und reduzierter Leberfunktion. Ihnen kann meist durch eine frühe antivirale Therapie eine Transplantation erspart werden. 

Patienten mit chronischer HBsAg-positiver HBV-Infektion kommen grundsätzlich für eine antivirale Behandlung in Betracht. Besteht keine Zirrhose, sollte eine Therapie begonnen werden, wenn 

  • die HBV-DNA > 2.000 IU/ml beträgt, 
  • wiederholt erhöhte Leberwerte als Ausdruck entzündlicher Aktivität gemessen werden und/oder 
  • eine Fibrose vorliegt. 

Bei Patienten mit Zirrhose genügt eine positive PCR auf HBV-DNA unabhängig…

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