Leitlinie zu Ösophaguskarzinomen aktualisiert

Autor: Kathrin Strobel

Die Leitlinie zur Diagnostik von Ösophaguskarzinomen beinhaltet viele digitale Verfahren. Die Leitlinie zur Diagnostik von Ösophaguskarzinomen beinhaltet viele digitale Verfahren. © iStock.com/ericsphotography

Größerer Fokus auf digitale Bildverstärkungsverfahren und höhere Evidenz für einzelne Empfehlungen – das sind die wesentlichen Neuerungen der aktualisierten Leitlinie zur Diagnostik von Platten­epithel- und Adenokarzinomen des Ösophagus.

Computergestützte, endoskopisch einsetzbare digitale (Filter-) Verfahren wie das Narrow-Band-Imaging gewinnen in der erweiterten Dia­gnostik von Ösophaguskarzinomen an Bedeutung. Die hohe Ausbeute der virtuellen Chromoendoskopie ist inzwischen durch ein systematisches Review mit Metaanalyse von 14 Cross-over-Studien belegt. Wurde bisher für Hochrisikopatienten die klassische Methode mit Lugol’scher Lösung empfohlen, nennt die nun gültige Leitlinienversion die digitalen Verfahren als gleichwertige Alternativen – und zwar nicht mehr nur für Hoch-, sondern für alle Risikopatienten (Evidenzlevel 2a).

Endoskopischen Ultraschall mit der CT kombinieren

Viele der schon 2015 enthaltenen...

Anzeige

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.