Anzeige

Zwischen Leitlinie und Realität Merkelzellkarzinom teilweise deutlich unterversorgt

Autor: Dr. Susanne Gallus

Haben die Tumorzellen (braun) erst einmal richtig die Haut infiltriert, sieht die Langzeitprognose schlecht aus. Haben die Tumorzellen (braun) erst einmal richtig die Haut infiltriert, sieht die Langzeitprognose schlecht aus. © wikicommons/Patrick S. Moore

Das Merkelzellkarzinom ist zwar ein seltener, aber hochaggressiver Tumor, der ein konsequentes Eingreifen und Nachbehandeln erforderlich macht. Doch leider kann die Realität oft nicht mit dem leitliniengerechten Ideal mithalten.

Obwohl sich die Mehrheit der nicht-melanozytischen Hautkrebserkrankungen dem Basalzell- und Plattenepithelkarzinom zuordnen lässt, sollte man seltenere kutante Tumoren nicht vergessen. Zumal einige Vertreter wie das Merkelzellkarzinom (MCC) wesentlich aggressiver sind. „Das Fünf-Jahres-Überleben beim Merkelzellkarzinom liegt im Vergleich zu den anderen Tumoren deutlich niedriger“, so Professor Dr. Claudia Pföhler, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. „Und das trifft vor allem die Hochbetagten.“

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.

Anzeige