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B-Zell-Lymphom Neuer bispezifischer Antikörper in den Startlöchern

Autor: Josef Gulden

Der Antikörper wurde für die Behandlung von B-Zell-Lymphomen in einer Phase-1/2-Studie geprüft. Der Antikörper wurde für die Behandlung von B-Zell-Lymphomen in einer Phase-1/2-Studie geprüft. © iStock/wildpixel

Wird der bispezifische Antikörper Epcoritamab in Zukunft die Behandlungsoptionen für Patienten mit rezidivierten oder refraktären Non-Hodgkin-Lymphomen erweitern? Zumindest traten in einer Phase 1/2-Studie keine dosislimitierenden Toxizitäten auf, und 88 % der Teilnehmer mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom sprachen auf die Behandlung an.

Rezidivierte oder refraktäre Non-Hodgkin-Lymphome vom B-Zell-Typ (B-NHL) sind ein schwieriges therapeutisches Terrain. Fortschritte erzielten Wissenschaftler mit CAR-T-Zellen, deren Herstellung allerdings extrem aufwendig ist. Bispezifische Antikörper, die Tumor- und Immunzellen miteinander in Kontakt bringen, könnten das Behandlungsrepertoire ergänzen – so auch Epcoritamab, der an das B-Lymphozytenantigen CD20 sowie das Transmembranprotein CD3 bindet und in einer Phase-1/2-Studie geprüft wird.

Wissenschaftler um Dr. Martin Hutchings vom Rigshospitalet in Kopenhagen schlossen 73 rezidivierte oder refraktäre B-NHL-Erkrankte in die Dosiseskalations-Phase ein, von denen sie 68 auswerten…

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