Anzeige

Multiples Myelom Neues Antikörper-Toxin erprobt

Autor: Josef Gulden

Das Problem bei Multiplen Myelomen ist, dass sie hartnäckig sind und es meist zu einem Rezidiv kommt. Das Problem bei Multiplen Myelomen ist, dass sie hartnäckig sind und es meist zu einem Rezidiv kommt. © LASZLO – stock.adobe.com

Die Entwicklung des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats Belantamab Mafodotin brachte die Therapie des Multiplen Myeloms ein gutes Stück voran. Ein weiteres derartiges Immuntoxin wurde nun in einer Phase-1b/2-Studie getestet: Indatuximab Ravtansine zeigte eine Antitumor-Aktivität und sollte weiter untersucht werden.

Seit Kurzem ist mit Belantamab-Mafodotin erstmals ein gegen BCMA gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat zur Behandlung des Multiplen Myeloms verfügbar. Nun steht ein neues in den Startlöchern: Indatuximab-Ravtansine beinhaltet zum einen einen monoklonalen IgG4-Antikörper, der das CD138-Antigen auf Myelomzellen erkennt. Zum anderen enthält es das Spindelgift Maytansinoid DM4, das an Mikrotubuli bindet und so die Zellteilung blockiert – aber erst, nachdem der Komplex in die Zellen aufgenommen und das Toxin vom Antikörper abgespalten wurde.

Als Monotherapie war das Immuntoxin bei Myelom-Patienten mäßig wirksam, sodass wohl Kombinationspartner erforderlich sind, die auch nicht mitotisch…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige