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Hormonhaushalt Opioidinduzierte Androgendefizite nicht übersehen!

Autor: Elke Engels, Stephanie Käufl

OPIAD-Beschwerden werden oft der Grunderkrankung zugeordnet OPIAD-Beschwerden werden oft der Grunderkrankung zugeordnet © iStock/DNY59

Aufgepasst bei der Dauertherapie mit Opioiden: Die Schmerzmittel haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Hormonhaushalt.

Bei der opioidinduzierten Androgen-Defizienz (OPIAD) kommt es durch die Medikation zu einem erniedrigten Testosteronspiegel, der von unterschiedlichen Beschwerden begleitet sein kann. Studienergebnisse besagen, dass etwa 63 % der Männer mit einer Opioid-Dauergabe davon betroffen sind, so PD Dr. Stefan Wirz von der Universitätsklinik Bonn. Bei Frauen geht man von einer niedrigeren Prävalenz aus, allerdings ist die Datenlage dazu spärlich.

Die OPIAD entsteht über verschiedene Mechanismen. Zum Beispiel beeinflussen Opioide die Hypothalamus-Hypophysen-Gona­den-Achse. Im Hypothalamus hemmen sie über µ-Rezeptoren die pulsatile Freisetzung von GnRH, was zu einer Reduktion von LH, FSH,…

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