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Ovarielle Funktionssuppression beim frühen HR+ Brustkrebs unabhängig vom Risiko aufgewertet

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Bei unter 40-Jährigen mit HR+/HER2- Brustkrebs im Stadium II würden die meisten Panelisten die ovarielle Funktion supprimieren. Bei unter 40-Jährigen mit HR+/HER2- Brustkrebs im Stadium II würden die meisten Panelisten die ovarielle Funktion supprimieren. © transurfer – stock.adobe.com

Die AGO Mamma hat die zusätzliche ovarielle Funktionssuppression im Rahmen der adjuvanten Endokrintherapie für prämenopausale Patientinnen mit HR+/HER2- frühem Mammakarzinom und erhöhtem Rezidivrisiko aufgewertet. Die Experten aus St. Gallen­ gehen sogar weiter.

Gut zwei Drittel der 60 Kollegen auf der St. Gallen International Breast Cancer Conference empfahlen, bei prämenopausalen Patientinnen mit HR+/HER2- Mammakarzinom im klinischen Stadium II grundsätzlich zusätzlich zur adjuvanten endokrinen Behandlung eine ovarielle Funktionssuppression (OFS) durchzuführen. Bei einer Frau unter 40 Jahren würden sogar 94 % sie einsetzen. Damit gehen die Panelisten weiter als die AGO Mamma, die nur bei erhöhtem Risiko eine Indikation sieht.

Ist eine Patientin mit ER+/HER2- Brustkrebs im Stadium II nach initialer Chemotherapie noch immer prämenopausal, befürworteten 43 % der Kollegen eine OFS (plus Tamoxifen), während 52 % die zusätzliche Suppression nur bei…

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