Peritonitis: Wie retten Sie Ihre Zirrhose-Patienten?

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Einer der häufigsten Erreger der SBP ist das Bakterium Escherichia coli. © iStock/Scharvik

Auf die Bakterienkultur dürfen Sie beim Verdacht auf spontan bakterielle Peritonitis keinesfalls warten. Denn eine verzögerte Antibiotikatherapie könnte ihren Patienten das Leben kosten. Die kürzlich aktualisierte Leitlinie zeigt, wie sich die Entzündung beherrschen lässt.

Bei der spontan bakteriellen Peritonitis (SBP) bleiben mehr als 40 % der mikrobiologischen Aszitesuntersuchungen kulturnegativ. Deshalb stützt sich die Definition der SBP nicht auf die Detektion der Erreger, sondern den Nachweis vermehrter polymorphkerniger Zellen (PMN), also neutrophiler Granulozyten im Aszites (> 250 PMN/mm³).

Hinweise auf andere intraabdominelle Infektionsauslöser (Cholezystitis, Divertikulitis etc.), Metastasen und Tuberkulose fehlen. Von der SBP zu unterscheiden ist der Bakteraszites, bei dem sich nur eine Kolonisation nachweisen lässt, aber keine peritoneale Entzündung und damit auch keine PMN-Vermehrung (< 250/mm³).

Als Risikofaktoren für eine spontane...

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