Prostatakarzinom: Punktuelle Therapie braucht noch Zeit

Autor: Maria Weiß

Voraussetzung für eine fokale Therapie ist ein niedriger Gleason-Score. © wikimedia/Nephron

„So bleibt der Mann stark“ – in der Laienpresse werden die fokussierten Behandlungen beim Prostatakrebs rege beworben. Doch noch taugen die „neuen schonenden Therapien“ nicht für den breiten Einsatz.

Die fokalen Therapien des lokal begrenzten Prostatakarzinoms (PCA) sollen negative Folgen der radikalen Prostatektomie reduzieren – bei vergleichbarer onkologischer Sicherheit. Voraussetzung für die Therapie ist ein geringes Risiko bei niedrigem Gleason-Score (≤ 7) und einer nur leichten PSA-Erhöhung. Verschiedene Methoden zur fokalen Therapie stehen heute bereits zur Verfügung.

Hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU):

Bei dieser Methode werden mit punktgenauem, gebündeltem Ultraschall hohe Temperaturen erzeugt, was zum Absterben der Tumorzellen führt. Das Verfahren wird zurzeit sehr aggressiv beworben, es stehen bisher aber nur prospektive Studien ohne Kontrollgruppen zur...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.