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Schilddrüsen-Burnout: Überarbeitete entwickeln öfter eine Hypothyreose

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Auch die Schilddrüse streikt irgendwann bei zu viel Arbeit. Auch die Schilddrüse streikt irgendwann bei zu viel Arbeit. © chajamp – stock.adobe.com
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Nicht nur das Herz und die Seele ächzen unter zu viel Arbeit. Auch die Schilddrüse geht in die Knie.

Das Risiko für eine Hypothyreose steigt offenbar mit der Arbeitszeit. Wer 53–83 Stunden pro Woche schuftet, erkrankt mehr als doppelt so häufig wie jemand, der „nur“ 36–42 Stunden abreißt (3,5 vs. 1,4 %). Das ergab eine Studie mit 2160 Vollzeit arbeitenden Koreanern. Jeder Anstieg der Wochenarbeitszeit um zehn Stunden erhöhte gegenüber einer Minderung um zehn Stunden die Wahrscheinlichkeit für die Schilddrüsenunterfunktion um fast 50 % (Odds Ratio 1,46).

Ob wirklich ein kausaler Zusammenhang vorliegt, wollen die Forscher in weiteren Studien prüfen. Sollte das so sein, könnte man daraus Empfehlungen für verringerte Arbeitszeiten ableiten.

Quelle: Pressemitteilung – The Endocrine Society

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