Spinalkanalstenose: Operative Dekompression ist konservativen Maßnahmen offenbar überlegen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Die Spinalkanalstenose tritt verhäuft in der Lendengegend auf, weniger im Brustbereich. Die Spinalkanalstenose tritt verhäuft in der Lendengegend auf, weniger im Brustbereich. © fotolia/photo 5000

Auch ältere Patienten mit Spinalkanalstenose möchten möglichst lange mobil bleiben – ohne störende Symptome wie Rückenschmerzen und Claudicatio. Entsprechend entscheiden sich viele für eine OP. Doch nicht alle Verfahren sollten routinemäßig zum Einsatz kommen.

Definitionsgemäß spricht man von einer Spinalkanalstenose (SKS), wenn ein angeborener oder erworbener Engpass Nerven und Gefäßen den Platz streitig macht. Die größte klinische Relevanz besitzt die degenerative Form – die z.B. auf dem Boden von Bandscheibenprotrusionen oder ligamentären Veränderungen entsteht. Mit einer jährlichen Inzidenz von etwa 5 von 100 000 Einwohnern tritt die lumbale Stenose viermal häufiger auf als die zervikale, heißt es in der neuen Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“.

Je nach Lage der Einengung unterscheidet man zwischen zentralen, lateralen und foraminalen Stenosen. Die zentrale SKS verursacht üblicherweise belastungsabhängige Rückenschmerzen, die vor allem...

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