Tenosynoviale Riesenzelltumoren: systemische statt operative Therapie

Autor: Dr. Miriam Sonnet

Die Riesenzelltumoren traten am häufigsten im Knie auf. © iStock/yodiyim

Tenosynoviale Riesenzelltumoren können bisher nur operativ behandelt werden. Ein gegen den CSF1-Rezeptor gerichteter Hemmer soll das ändern. Auch im Hinblick auf die Gelenkfunktionalität verspricht man sich Vorteile.

Tenosynoviale Riesenzelltumoren (TSRZT) sind seltene, lokal aggressive, mesenchymale Neoplasien, die v.a. in der Synovialis, Schleimbeuteln oder Sehnenscheiden auftreten. Standardtherapie ist die chirurgische Entfernung, allerdings kommt der Tumor häufig zurück. Nach den wiederholten Operationen leidet jedoch das Gelenk und oft klagen Betroffene über Gelenkbeschwerden und eine eingeschränkte Funktionalität – die manchmal sogar eine Amputation nötig machen. Bisher sind systemische Therapien nicht verfügbar.

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