Terminales Nierenversagen: Moderne Behandlungsstrategien bei Typ-1-Diabetes zeigen Wirkung

Autor: Ulrike Viegener

Die diabetische Nephropathie verläuft schleichend. © iStock.com/andegro4ka

Eine Studie aus Schweden, dem Land mit der weltweit höchsten Typ-1-Diabetes-Inzidenz, dokumentiert einen Rückgang an terminalem Nierenversagen. Seit den 1970er-Jahren sind die Zahlen – unabhängig von der Diabetesdauer – rückläufig.

Für die schwedische Studie wurden drei nationale Diabetesregister herangezogen und mit Daten des „Swedish Renal Registry“ verlinkt. Auf diese Weise konnten nahezu alle Schweden mit einem mehr als 14 Jahre bestehenden Typ-1-Diabetes erfasst werden, die seit 1991 eine terminale Niereninsuffizienz (NI) entwickelt haben. Das waren insgesamt 18 760 Personen (56 % Männer, 44 % Frauen). Ausschlaggebend für die als Selektionskriterium verwendete Diabetesdauer waren Erkenntnisse zum typischen Verlauf der diabetischen Nephropathie. Danach vergehen in der Regel rund 15 Jahre, bis eine Proteinurie persistiert, und weitere zehn Jahre bis zum terminalen Nierenversagen. Die mittlere Diabetesdauer lag in...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.