Tourette-Syndrom: Wie behandelt man die Tics am besten?

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Für Patienten mit schwerem Tourette ist auch die tiefe Hirnstimulation eine Option, um die Tics unter Kontrolle zu bekommen. © RFBSIP – stock.adobe.com

Die Tics beim Tourette-Syndrom treiben nicht nur die Betroffenen, sondern oft auch das gesamte Umfeld zur Verzweiflung. Welche therapeutischen Maßnahmen in diesen Fällen sinnvoll sind und wann aufmerksames Abwarten Priorität hat, diskutiert ein Team internationaler Experten.

Kulturübergreifend leiden bis zu 1,5 % der Schulkinder an einem Tourette-Syndrom (TS), unter Erwachsenen schätzt man die Prävalenz auf 1:1000. Per Definition gehören zur Diagnose multiple motorische Tics sowie mindestens ein vokaler, die über mehr als ein Jahr lang auftreten. Bei der Mehrzahl der Patienten kommt es zu psych­iatrischen Komorbiditäten, insbesondere einer ADHS (30–50 %) oder einer Zwangsstörung (10–50 %). Zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr erreichen die Tics meist ihren Höhepunkt, in der Adoleszenz klingen sie oft ab.

Um Kollegen einen Überblick über die Effizienz der möglichen Therapien zu geben, führte das Team um Dr. Tamara­ Pringsheim­ von der Cumming School...

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