Anzeige

Ulzera kühl behandelt – Wundflächen durch Kaltplasma deutlich kleiner

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Nach der Behandlung mit Kaltplasma waren in der Studie nur noch 30,5 % der Wundfläche übrig. (Agenturfoto) Nach der Behandlung mit Kaltplasma waren in der Studie nur noch 30,5 % der Wundfläche übrig. (Agenturfoto) © H. Brauer – stock.adobe.com

Plasma ist der vierte Aggregatszustand, den Materie annehmen kann. Mithilfe elektrischer Energie wird dazu ein Gas in einen aktiven ionisierten Zustand überführt.

Von Natur aus ist Plasma heiß und wird in dieser Form z.B. in der Chirurgie eingesetzt. Wenn man den Plasmastrahl auf ein Gewebe aufbringt, wird zusätzlich die Umgebungsluft angeregt, es entstehen Sauerstoff- oder Stickstoffradikale.

Läsionen von Diabetikern achtmal therapiert

In der placebokontrollierten KPW-Studie haben Privatdozent Dr. Bernd Stratmann und Mitarbeiter des Herz- & Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen, Argon-Kaltplasma zur Behandlung von infizierten dia­betischen Ulzera zusätzlich zur Standardtherapie eingesetzt. Um Kaltplasma zu erzeugen, wird das heiße Plasma in einem speziellen apparativen Aufbau physikalisch auf Körpertemperatur abgekühlt.

In die Studie…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige