Wenn monoklonale Antikörper zur Anaphylaxie führen

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Was Hypersensitivitätsreaktionen angeht, ist Rituximab der Spitzenreiter unter den monoklonalen Antikörpern. Was Hypersensitivitätsreaktionen angeht, ist Rituximab der Spitzenreiter unter den monoklonalen Antikörpern. © molekuul.be – stock.adobe.com

Monoklonale Antikörper finden zunehmend Eingang in die Behandlung von Tumor- und entzündlichen Erkrankungen. Eine Nebenwirkung der parenteral applizierten Proteine sind Hypersensitivitätsreaktionen. Wichtig ist die Abklärung des zugrunde liegenden Pathomechanismus – er entscheidet über das weitere Vorgehen.

Monoklonale Antikörper sind aus der Therapie von malignen und schweren entzündlichen Erkrankungen nicht mehr wegzudenken. Sie binden an spezifische Antigene und beeinflussen damit gezielt bestimmte Prozesse des Krankheitsgeschehens. Vereinzelt können sie aber auch allergische Reaktionen hervorrufen, erklären die Immunologen Dr. David­ Hong vom Brigham and Women’s Hospital in Boston und Dr. David­ E. Sloane vom Dana Farber Cancer Institute, Boston. In Abhängigkeit von Molekül, Applikationsweg und der Grunderkrankung kommen solche Hypersensitivitätsreaktionen (HSR) unterschiedlich häufig vor. In der Literatur ist Rituximab der Spitzenreiter – mit einer HSR-Inzidenz von 5–10 %.

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