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ZNS-Tumoren: Mit zielgerichteten Therapien ist auch im Hirn eine Krankheitskontrolle möglich

ASCO 2021 Autor: Friederike Klein

Drei Studien suchen nach den Schwachstellen von ZNS-Tumoren. Drei Studien suchen nach den Schwachstellen von ZNS-Tumoren. © peterschreiber.media – stock.adobe.com

Zielgerichtete Therapien werden mittlerweile bei so einigen Krebserkrankungen erfolgreich eingesetzt. Im Bereich der ZNS-Tumoren ist dies aber noch immer recht schwierig. Dennoch werden auch hier Fortschritte erzielt, wie die Ergebnisse dreier Studien verdeutlichen.

Kraniopharyngiome sind seltene supraselläre Tumoren, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten können. Aktuell gibt es allerdings keine wirksame systemische Therapie. Der papilläre Subtyp dieser Erkrankung weist häufig eine BRAFV600E-Mutation auf. Aus diesem Grund könnten BRAF/MEK-Inhibitoren eine valide Option sein, um das Behandlungsspektrum zu erweitern, betonte Professor Dr. ­Priscilla K. Brastianos, Harvard Medical School, Boston.

In der Phase-2-Studie Alliance A071601 erhielten in einem ersten Arm 16 Patienten mit unbehandeltem papillärem Kraniopharyngiom und BRAFV600E-Mutation vier bis sechs Monate lang den BRAF-Hemmer Vemurafenib und den MEK-Inhibitor Cobimetinib....

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