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Zytostatikum zur Hautkrebsprävention: Metaanalyse bietet kein einheitliches Bild

Autor: Josef Gulden

Nicht in jedem Fall konnte das Zytostatikum signifikant zur Hautkrebsprävention beitragen. Nicht in jedem Fall konnte das Zytostatikum signifikant zur Hautkrebsprävention beitragen. © Evgeniy Kalinovskiy – stock.adobe.com

Empfänger einer Organtransplantation haben bekanntlich ein stark erhöhtes Risiko für Hauttumoren. Insbesondere Platten­epithelkarzinome treten bis zu 250-fach häufiger auf.

Da Immuntherapien nicht eingesetzt werden können, ohne das Transplantat zu gefährden, bedarf es Präventionsstrategien.

Während der Literaturrecherche für ihre Metaanalyse fanden Forscher 16 Publikationen, überwiegend mit Kasuistiken sowie mit einigen Fallserien. In ihnen wurde das Zytostatikum Capecitabin zur Prävention von aktinischer Keratose, Basalzellkarzinom und – meistens – Platten­epithelkarzinom eingesetzt.

Signifikanter Zusammenhang in nur zwei Publikationen

Aus zwei der Fallsammlungen ging eine signifikant reduzierte Inzidenz dieser Tumoren unter der Chemoprävention hervor. Die anderen Publikationen ergaben gemischte Ergebnisse. Schwere Nebenwirkungen, die zum...

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