ADHS durch Antiepileptikum in der Schwangerschaft

Autor: Dr. Judith Lorenz

In der Schwangerschaft beeinflussen Medikamente gegen Epilepsie Mutter und Kind. © iStock.com/kali9

Es gibt immer mehr Hinweise, dass die Einnahme von Valproat während der Schwangerschaft der kindlichen Entwicklung schaden kann.

Müssen werdende Mütter Valproat nehmen, prädisponiert das ihren Nachwuchs nachweislich für körperliche Fehlbildungen und neurologische Defizite. Dass auch das Risiko der Kinder für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) steigt – und zwar um 48 % –, hat jetzt eine dänische Wissenschaftlergruppe gezeigt.

580 der insgesamt 913 302 in die Beobachtungsstudie eingeschlossenen Mütter hatten trotz Gravidität Valproat eingenommen. Rund 8 % der Kinder aus diesen Schwangerschaften, aber nur 3 % der nicht exponierten Jungen und Mädchen zeigten in der Folge eine ADHS. Das absolute Risiko, die Störung innerhalb von 15 Jahren zu entwickeln, betrug bei Valproat-Exposition 11 %, bei...

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