Appendizitis: Langfristig kein Nachteil durch Antibiotikatherapie

Autor: Dr. Judith Lorenz

Bei einer unkomplizierten akuten Appendizitis stellen Antibiotika eine gute Alternative zur OP dar. © wikimedia/Ed Uthman

Eine unkomplizierte akute Appendizitis lässt sich mit Antibiotika kontrollieren. Vor allem im ersten Jahr kommt es zwar oft zur OP eines Rezidivs, die „verspätete“ Appendektomie verschlechtert das Outcome aber nicht.

Teilnehmer der zwischen den Jahren 2009 und 2012 durchgeführten Studie waren 530 Patienten im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Bei allen bestätigten die behandelnden Ärzte die akute unkomplizierte Appendizitis über ein CT, um beispielsweise Appendikolith, Perforation, Abszess oder Tumor auszuschließen.

Gemäß Randomisierung erfolgte bei 273 Patienten eine Appendektomie. Die übrigen 257 Studienteilnehmer erhielten eine umfassende Antibiotikatherapie mit dreitägiger intravenöser Gabe von Ertapenem, gefolgt von einer siebentägigen oralen Behandlung mit Levofloxacin und Metronidazol.

Binnen fünf Jahren mussten ca. 40 % doch unters Messer

Die Daten der Nachbeobachtungsphase sind...

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