Bei RRMS auf initiale Therapie achten, Stammzellen als Hoffnungsträger

Autor: Dr. Andrea Wülker

Während der Empfänger auf die Stammzelltransplantation vorbereitet wird, werden die Stammzellen eingefroren. © iStock/Pablo_K

Die RRMS aufhalten, den sekundär progredienten Verlauf verhindern: Daran arbeiten die MS-Forscher nach wie vor. Wie sich jetzt zeigte, scheint besonders der ini­tial eingesetzte Immunmodulator Einfluss auf die Krankheitsentwicklung zu nehmen. Zunehmend inte­ressant wird die Stammzelltransplantation bei MS.

Binnen 20 Jahren geht eine unbehandelte schubförmig verlaufende Multiple Sklerose bei etwa 80 % der Betroffenen in die zweite Krankheitsphase, die sekundäre progrediente MS (SPMS), über. Der Frage, ob das richtige Präparat zur richtigen Zeit das Risiko für einen progredienten Verlauf verzögert, gingen J. William L. Brown, Department of Clinical Neurosciences der University of Cambridge, und Kollegen in einer Studie nach. Sie analysierten prospektiv die Daten von 1555 RRMS-Patienten aus 68 Spezialzentren aus insgesamt 21 Ländern. Die Kranken hatten zwischen 1988 und 2012 entweder eine krankheitsmodifizierende Therapie (DMT) begonnen oder wurden nur klinisch überwacht. Die Beobachtungszeit...

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