Checkpoint-Inhibitor wird neoadjuvant bei Brustkrebs geprüft

Autor: Josef Gulden

Die Rate der pathologischen Komplettremissionen wurde mehr als verdoppelt. Die Rate der pathologischen Komplettremissionen wurde mehr als verdoppelt. © iStock/Eraxion

Trotz neoadjuvanter Behandlung entwickeln etwa 25 % der Patientinnen mit frühem Brustkrebs innerhalb von fünf Jahren eine Fernmetastasierung. Eine Option, um die neoadjuvante Therapie zu verbessern, könnte Pembrolizumab sein. Das belegen Daten einer Phase-2-Studie.

Die neoadjuvante Therapie früher Brustkrebserkrankungen hat sich in den vergangenen Jahren weitgehend durchgesetzt. Dadurch kann die Operabilität in vielen Fällen verbessert und die Radikalität der Operation vermindert werden. Immerhin etwa jede vierte Patientin entwickelt aber innerhalb von fünf Jahren eine Fernmetastasierung, sodass intensiv über Verbesserungen der neoadjuvanten Behandlung nachgedacht wird, so Wissenschaftler um Professor Dr. Rita Nanda von der University of Chicago.

Chemotherapie bekommt Unterstützung

Eine Option: Der PD1-Hemmer Pembrolizumab. Um diesen zu testen, wurden Patientinnen mit HER2- Mammakarzinom im Stadium II oder III in die randomisierte Phase-2-Studie…

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