Diagnose und Therapie beim Analekzem

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Die Auslöser des Analekzems reichen von Allergien bis zur mechanischen Reizung. © pimonpim, Henrie – stock.adobe.com

Heftiger Pruritus, Schmerzen und Nässen – für Betroffene ist das Analekzem eine Qual. Oberste Priorität hat die rasche ätiologische Einordnung, um die Pein zügig lindern zu können.

Beim Analekzem unterscheidet man drei Formen. Die Irritativ-toxische entsteht, wenn chemische oder mechanische Reize die epitheliale Barriere schädigen – ohne spezifische Immunreaktion. Das atopische Analekzem bildet sich auf dem Boden einer entsprechenden Veranlagung. Die kontaktallergische Variante entwickelt sich durch eine T-Zell-vermittelte Reaktion (Typ IV) auf externe Substanzen (z.B. Duftstoffe, Konservierungsmittel). Allerdings gibt es zahlreiche Mischbilder, weshalb die Zuordnung nicht immer leicht fällt.

An erster Stelle der Diagnostik steht wie üblich die Anamnese. Neben klassischen Symptomen (z.B. Pruritus, Schmerzen, Nässen) sollten Frequenz und Konsistenz des Stuhlgangs...

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