Die Qual der Wahl in der Analfissur-Therapie: Rezeptfreie Analgetika reichen nicht aus

Autor: Dr. Nadine Völxen

© Jongen J et al. Internistische Praxis 2016; 57: 227-240; © Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG, Kulmbach

Schmerzen beim Stuhlgang („als ob Stacheldraht durchgezogen würde“) – das ist ein klassisches Symptom der Analfissur. Nicht alle Betroffenen brauchen eine Therapie, wenn doch, gibt es eine Fülle von Möglichkeiten.

Patienten mit Analfissur klagen primär über starke Schmerzen und Blutungen beim Stuhlgang. Fester Stuhl, aber auch eine Diarrhö können dieses Ulkus des Anoderms auslösen. Bezüglich der Pathogenese ist noch unklar, ob ein erhöhter Ruhedruck des Analkanals die Ursache oder Folge des Leidens darstellt. Am häufigsten kommen die Fissuren (80–90 %) posterior, das heißt in 6-Uhr-Steinschnittlage (SSL), vor.

Birnen- oder tropfenförmiges Ulkus als Blickdiagnose

Sie können jedoch in 10 bis 20 % der Fälle auch ventral bei 12-Uhr-SSL liegen. Bei seitlichen Läsionen sollte man an andere Ursachen wie Tuberkulose, Lues und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) denken. Die Beschwerden dauern...

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