Dreierkombi führt zur mehr Komplettremissionen beim follikulären Lymphom

Autor: Josef Gulden

Die Dreierkombination ist hochwirksam bei der schwer behandelbaren Patientengruppe. © iStock/AndreyPopov

Wenn das follikuläre Non-Hodgkin-Lymphom rezidiviert – und vor allem wenn es therapierefraktär wird –, ist die Prognose schlecht. Polatuzumab Vedotin hat sich hier in einer Phase-Ib/II-Studie in Kombination mit Obinutuzumab und Lenalidomid als hochwirksam erwiesen.

Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Polatuzumab Vedotin bindet mit der Antikörperkomponente an das CD79b-Antigen. Dies ist ein Bestandteil des B-Zell-Rezeptors, der sich auf allen B-Zell-Lymphomen findet. Durch Internalisierung des Komplexes wird das an den Antikörper gekoppelte Zytostatikum Monomethylauristatin E in die Lymphomzellen aufgenommen und kann dort seine Wirkung sehr gezielt entfalten.

In Kombination mit dem CD20-Antikörper Obinutuzumab hat das Konjugat klinische Aktivität bei rezidivierten/refraktären follikulären Lymphomen gezeigt. Und da sich Obinutuzumab in Kombination mit dem Immunmodulator Lenalidomid bei neu diagnostizierten Patienten als hochwirksam erwiesen hat, wurde...

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