Drücken, cremen, veröden – Nasenbluten richtig behandeln

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Bei Nasenbluten heißt es: Den Kopf leicht nach vorne beugen und mit den Fingern die Nasenflügel fest Richtung Scheidewand drücken. Bei Nasenbluten heißt es: Den Kopf leicht nach vorne beugen und mit den Fingern die Nasenflügel fest Richtung Scheidewand drücken. © iStock/KatarzynaBialasiewicz

Zur Therapie des Nasenblutens existieren vielfältige Möglichkeiten – von der Kompression bis zur Verödung. Fragt sich nur, was in der Praxis möglich ist, welche Gefahren lauern und wen man besser zum Spezialisten ­schicken sollte.

An erster Stelle steht bei der Epistaxis die Frage, ob Gefahr im Verzug ist. Kritisch sind z.B. starke Blutungen, die die Atemwege verlegen können oder hämodynamische Konsequenzen haben. Betroffene sollten notfallmäßig im Krankenhaus abgeklärt werden. Bei leichteren Hämorrhagien ohne lebensbedrohliche Komplikationen spricht dagegen nichts gegen eine Behandlung beim Hausarzt, heißt es in der neuen amerikanischen Praxisleitlinie.

Rasch versorgt werden sollten Epistaxispatienten mit Komorbiditäten wie Hypertonie, kardiopulmonalen Erkrankungen, Anämie, Gerinnungsstörungen sowie Leber- und Nierenleiden. Verdächtig für eine verlängerte oder voluminöse Hämorrhagie sind beidseitige Blutungen aus...

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