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Früher Lungenkrebs: Wer braucht Platin und wer nicht?

Autor: Friederike Klein

Auch nach der Studie ist die Frage nach den Biomarkern beim frühen NSCLC nicht geklärt. Auch nach der Studie ist die Frage nach den Biomarkern beim frühen NSCLC nicht geklärt. © iStock/Mohammed Haneefa Nizamudeen

Die adjuvante platinbasierte Chemotherapie führt beim frühen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom gerade mal zu einem Überlebensvorteil von 5 %. Mutmaßlich profitieren einige Patienten deutlich mehr, andere gar nicht. Die Suche nach Biomarkern als Entscheidungshilfe für oder gegen eine adjuvante Therapie gestaltet sich schwierig.

Die mRNA-Expression der molekularen Marker ERCC1* und TS** hilft nicht bei der Entscheidung, Patienten mit frühem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC­) zu identifizieren, die sich für eine adjuvante platinbasierte Chemotherapie eignen. Das belegen die Ergebnisse der Phase-3-Studie ITACA, die Professor Dr. Silvia­ Novello­ von der Turiner Universität im Namen der ITACA-Studiengruppe vorstellte. Mehrere Publikationen postulierten eine Assoziation zwischen hohen mRNA-Spiegeln von ERCC1 im Tumor und einer Resistenz gegenüber Cisplatin, Carboplatin und Oxaliplatin. Eine niedrige TS-Expression schien bei Adenokarzinomen der Lunge mit einer besseren Wirksamkeit von Cisplatin/Pemetrexed...

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