Haarzell-Leukämie: Antikörper zu Beginn der Therapie steigert MRD-Negativität

Autor: Josef Gulden

Rituximab steigert die MRD-Negativitätsrate bei Haarzell-Leukämie. © iStock/Dr_Microbe

Rituximab kann bei der Haarzell-Leukämie vor allem das molekulare Ansprechen verbessern. Eine Phase-II-Studie lässt vermuten, dass man den Antikörper gleich zu Beginn der Therapie verabreichen sollte.

Die Haarzell-Leukämie wird seit Langem in der Erstlinie mit Purinanaloga wie Cladribin in Monotherapie behandelt. Komplettremissionen (CR) werden bei 80–90 % der Patienten erzielt und gehen mit einer verlängerten rezidivfreien Zeit von bis zu 16 Jahren einher. Jedoch erscheint eine Heilung nicht möglich.

Präklinischen Studien zufolge kann der CD20-Antikörper Rituximab die Sensitivität der leukämischen Zellen für Cladribin erhöhen. In einer monozentrischen Phase-II-Studie wurde mit der Zugabe von Rituximab einen Monat nach Ende der Chemo eine CR-Rate von 100 % sowie eine MRD-Negativität nach drei Monaten bei 76 % der Patienten erreicht. Allerdings wurde die gleichzeitige Gabe von...

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