Hirnmetastasen: Ganzhirnbestrahlung nur noch Ausnahme

Autor: Maria Weiß

Finger weg von der Keule bei Hirnmetastasen. © iStock.com/wildpixel

Hirnmetastasen müssen nicht zwingend ein Grund sein, das Handtuch zu werfen. Mit stereotaktischer Präzisionstherapie und systemischer Therapie einschließlich Checkpoint-Inhibition lässt sich oft einiges erreichen.

Bisher war unklar, ob auch Hirnmetastasen auf eine Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren ansprechen, da sie in den Zulassungsstudien in der Regel ein Ausschlusskriterium waren, erklärte Professor Dr. Tobias Pukrop, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Regensburg. Für asymptomatische noch nicht bestrahlte Hirnmetastasen eines malignen Melanoms konnte eine Wirksamkeit nun klar nachgewiesen werden.

Unter der Therapie mit Nivolumab plus Ipilimumab wurde in einer Phase-II-Studie ein deutlicher Rückgang mit Krankheitsstabilisierung bei diesen Patienten gezeigt. Somit könnte die Kombinationstherapie hier neuer Standard werden.

Aktuelle Leitlinien setzen auf...

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