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Hormonersatztherapien gegen Wechseljahresbeschwerden erhöhen das Brustkrebsrisiko

Autor: Dr. Judith Lorenz

Eine über Jahre laufende Hormonersatztherapie steigert das Brustkrebs-Risiko nochmal mehr. Eine über Jahre laufende Hormonersatztherapie steigert das Brustkrebs-Risiko nochmal mehr. © Alex – stock.adobe.com

Wechseljahresbeschwerden können mit verschiedenen Hormonpräparate gelindert werden. Doch insbesondere bei einer langfristigen Therapie mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen sollte man die Patientinnen in puncto Brustkrebsrisiko genau aufklären.

Zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden steht eine Vielzahl hormoneller Optionen wie die Östrogen-Monotherapie oder verschiedene Östrogen-Gestagen-Kombinationen zur Verfügung. Je nach Therapieart und -dauer muss dabei mit einem unterschiedlich hohen Brustkrebs-Erkrankungsrisiko gerechnet werden, berichten Dr. Yana Vinogradova­ von der Universität Nottingham und Kollegen.

Hormone steigern Krebsrisiko um 21 %

Ihre Aussage belegen sie mit den Daten von mehr als 98 600 Frauen, welche zwischen 1998 und 2018 im Alter zwischen 50 und 79 Jahren an einem Mammakarzinom erkrankt waren. Das Vergleichskollektiv bildeten mehr als 457 500 gesunde Frauen gleichen Alters.

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