Hyperinsulinämie als Treiber von Brustkrebs – ethnische Zugehörigkeit kann Prognose verschlechtern

Autor: Manuela Arand

Studien deuten darauf hin, dass Hyperinsulinämie mit verstärktem Tumorwachstum und erhöhter Metastasierung einhergeht. (Agenturfoto) Studien deuten darauf hin, dass Hyperinsulinämie mit verstärktem Tumorwachstum und erhöhter Metastasierung einhergeht. (Agenturfoto) © Gorodenkoff – stock.adobe.com

Forscher klären zunehmend, wie Adipositas und Typ-2-Dia­betes mit Krebs zusammenhängen. Beim Mammakarzinom scheinen schwarze Frauen metabolisch im Nachteil.

Das Brustkrebsrisiko bei Frauen mit Typ-2-Diabetes ist mit einer Odds Ratio um 1,2 weniger stark erhöht als bei anderen Krebsformen, erinnerte Professor Dr. Emily J. Gallagher, Mount Sinai Hospital New York. Aber da Brustkrebs insgesamt häufig vorkommt, fällt die Assoziation doch ins Gewicht. Viele für Adipositas und Diabetes Typ 2 typische Faktoren können das Tumorwachstum fördern: etwa proinflammatorische Zytokine, Dyslipidämie, Hyperglykämie und Hyperinsulinämie, aber auch der Anstieg weiblicher Sexualhormone. In präklinischen Modellen ließ sich durch Ausschalten des Insulinsi­gnalwegs oder Blockade des Insulinrezeptors das Brustkrebswachstum verlangsamen. Prof. Gallagher untersucht die...

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