Inoperable Plattenepithelkarzinome weggespritzt

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Plattenepithelkarzinome sind die zweithäufigste Form von Hautkrebs. Das HP-Virus könnte bei der Entstehung eine Rolle spielen. © National Cancer Institute/Markus Schober and Elaine Fuchs, The Rockefeller University

Es war weit mehr als eine Notlösung: Mit einer HPV-Vakzine brachten Ärzte die inoperablen Plattenepithelkarzinome ihrer hochbetagten Patientin zur Regression.

Standardtherapie für Plattenepithelkarzinome ist die Chirurgie. Doch bei sehr ausgedehnten multiplen Läsionen stößt sie an ihre Grenzen, ebenso wie die Bestrahlung. Auch sehr alte Patienten können – und wollen – oft nicht mehr operiert werden. In dieser Situation gibt es kaum therapeutische Alternativen.

Die Dermatologin Professor Dr. Anna Nichols, University of Miami Miller School of Medicine, startete zusammen mit Kollegen einen Versuch, in einem solchen Fall einen Impfstoff gegen Humane Papillomviren (HPV) einzusetzen. Schon zuvor hatten die Experten beobachtet, dass die intramuskuläre Gabe einer solchen Vakzine bei immunkompetenten Patienten ohne bekannte HPV-Infektion das Entstehen...

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