Kompletter Visusverlust bei diabetischer Retinopathie wird seltener

Autor: Friederike Klein

Die Fluoreszenzangiographie zeigt eine proliferative diabetische Retinopathie. Die Fluoreszenzangiographie zeigt eine proliferative diabetische Retinopathie. © Science Photo Library/Whitten, Paul

Dank neuer Bildgebungsverfahren gelingt es deutlich einfacher und präziser, die Retinopathie eines Diabetes­patienten zu beurteilen. Weil sich gleichzeitig die Therapien verbessert haben, ist es möglich, den Verlust des Sehvermögens zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten.

Beispiellos nennen Professor Dr. Lee M. Jampol von der Feinberg School of Medicine, Northwestern University in Chicago, und seine Kollegen die heutigen Möglichkeiten, retinale Strukturen nicht-invasiv zu beobachten. So lassen sich jene Patienten mit dia­betischer Retinopathie schnell identifizieren, die Gefahr laufen, ihr Augenlicht zu verlieren.

Unklar bleibt, ob die diabetische Retinopathie eher als Vaskulopathie oder als Neuropathie beginnt. Man weiß aber, dass eine entzündliche Komponente beteiligt ist. Verschiedene Prozesse tragen individuell oder im Zusammenspiel zur Krankheitsprogression bei:

  1. Zentrale Retinaverdickung (dia­betisches Makulaödem), die infolge einer erhöhten...

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