Magenkrebs: Nutzen der adjuvanten Chemotherapie vorhersagen

Autor: Josef Gulden

Wurde ein Magenkarzinom entfernt, sollte in einigen Fällen eine Chemotherapie folgen. © iStock.com/laflor

Molekulare Biomarker könnten – wie beim Mamma- und Kolonkarzinom – den Nutzen einer aduvanten Chemotherapie beim resektablen Magenkarzinom vorhersagen. Nun wurde ein prädiktiver Test entwickelt.

Wissenschaftler sequenzierten das Transkriptom aus Tumorgewebe von 307 Patienten mit Magenkrebs, die operiert und von denen 193 zusätzlich mit einer ­fluorouracilhaltigen Chemo behandelt worden waren. Sie identifizierten dabei vier Gene, deren Expression für die Wirkung der Therapie relevant zu sein schien: GZMB, WARS, SFRP4 und CDX1. Ein daraus entwickelter prognostischer Einzelpatienten-Classifier aus GZMB, WARS und SFRP4 wurde retrospektiv in einer Subpopulation von 625 Patienten aus der CLASSIC-Studie validiert, von denen 323 eine adjuvante Chemotherapie erhalten hatten. Die übrigen 302 waren nur reseziert worden. Damit wurden in der Gesamtkohorte 79 Patienten (13 %) als...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.