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Mantelzell-Lymphom: Chemotherapiefreie Dreierkombination wird erprobt

ASCO 2021 Autor: Josef Gulden

Vorläufige Daten zur Kombination von Rituximab, Lenalidomid und Venetoclax beim Mantelzell-Lymphom vorgestellt. Vorläufige Daten zur Kombination von Rituximab, Lenalidomid und Venetoclax beim Mantelzell-Lymphom vorgestellt. © wikimedia/Nephron (CC BY-SA 3.0)

In einer laufenden US-Amerikanischen Phase-1-Studie wird eine chemotherapiefreie Dreierkombination in der Erstlinie des Mantelzell-Lymphoms untersucht. Vorläufige Auswertungen ergaben hohe Raten an lang anhaltenden Remissionen, bei vielen Patienten war keine minimale Resterkrankung mehr nachweisbar.

Die Erstlinie des Mantelzell-Lymphoms umfasst bisher bei jungen bzw. fitten Patienten meist eine intensive Chemotherapie, zum Teil gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation. Bei älteren bzw. weniger fitten Patienten kommen weniger toxische Regime wie Bendamustin oder CHOP (Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin, Prednison) zum Einsatz, kombiniert mit Rituximab.

In einer vorherigen Studie hatte die Kombination von Rituximab und Lenalidomid (R2) hohe Raten an Remissionen erzielt, die dauerhaft waren. Eine andere Untersuchung hatte bereits die Wirksamkeit des oralen Bcl-2-Inhibitors Venetoclax beim rezidivierten/refraktären Mantelzell-Lymphom demonstriert. Präklinische Daten...

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