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Mit bedarfsorientierter HIV-Prophylaxe die Adhärenz fördern

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Es sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Indikation noch gegeben ist oder die PrEP pausiert oder gar beendet werden kann. Es sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Indikation noch gegeben ist oder die PrEP pausiert oder gar beendet werden kann. © iStock/Stas_V

Durch eine Präexpositionsprophylaxe lässt sich das Risiko für HIV-Infektionen deutlich senken – vorausgesetzt, die Patienten machen konsequent mit. Leider liegt genau darin die Krux, denn das oft starre Regime geht häufig zulasten der Adhärenz. Eine bedarfsorientierte Medikation könnte eine Alternative zur Dauertherapie bieten.

Um Menschen mit erhöhtem HIV-Ansteckungsrisiko und damit potenzielle Kandidaten für die orale Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zu identifizieren, werden in Leitlinien verschiedene Risiko­scores empfohlen. Diese beziehen sich i.d.R. jeweils nur auf eine sehr spezifische Personengruppe, z.B. Schwangere oder Männer, die Sex mit Männern haben, was sie für den breiten Einsatz disqualifiziert, schreiben Dr. Sarah­ E. Rutstein­ von der University of North Carolina und Kollegen.

In den verschiedenen internationalen Leitlinien stimmen Experten mit ihren Empfehlungen meist überein. Demnach ist eine PrEP für Personen mit hohem Ansteckungsrisiko indiziert, das beispielsweise gemäß der WHO in...

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