Anzeige
Anzeige

Nicht jeder Schlaganfallpatient mit Krampfanfall braucht ein Antikonvulsivum

Autor: Manuela Arand

Jeder zehnte epileptische Anfall hat seine Ursache in einer zerebralen Ischämie oder eine Hirnblutung, wobei das Krampfrisiko bei hämorrhagischen Insulten größer ist als bei ischämischen. Jeder zehnte epileptische Anfall hat seine Ursache in einer zerebralen Ischämie oder eine Hirnblutung, wobei das Krampfrisiko bei hämorrhagischen Insulten größer ist als bei ischämischen. © Science Photo Library/Science Source/DNA Illustrations

Nach einem ischämischen Schlaganfall erleidet einer von 10–15 Patienten mindestens einen Krampfanfall. Lässt sich diese Komplikation verhindern? Und wer benötigt welche Therapie, wenn es doch zum Anfall gekommen ist?

Hinter einem ersten Krampfanfall steckt in etwa 10 % der Fälle eine zerebrale Ischämie oder Blutung. Die iktale Gefahr steigt mit dem Alter, ischämische Schlaganfälle scheinen sie weniger stark zu erhöhen (knapp 5 %) als hämorrhagisch transformierte (12,5 %) oder primär hämorrhagische (rund 16 %), berichtete Professor Dr. Martin Holtkamp, Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge und Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Zwei Anfallsformen, differentes Rezidivrisiko

Für die Risikoabwägung und Therapieindikation sei es wichtig, zwischen zwei Anfallsformen zu unterscheiden:

  • akut-symptomatische Anfälle, die innerhalb der ersten sieben Tage, meist in den ersten 24 Stunden auftreten,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.

Anzeige