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Nierenschutz durch Harnsäuresenkung?

Autor: Dr. Andrea Wülker/Dr. Susanne Gallus

Leider brachte eine medikamentöse Harnsäuresenkung nicht den erhofften Erfolg. Leider brachte eine medikamentöse Harnsäuresenkung nicht den erhofften Erfolg. © iStock/Iryna Zastrozhnova

Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz haben ein höheres Risiko, dass die Krankheit fortschreitet, wenn bei ihnen die Harnsäure-Spiegel im Serum erhöht sind. Könnte man die Progression folglich durch eine medikamentöse Senkung des Serumurats verlangsamen oder gar aufhalten?

Ob gestiegene Uratspiegel eher die Ursache oder die Folge einer chronischen Nierenerkrankung sind, ist bislang unklar. Fest steht: Zu viel Harnsäure im Serum ist schlecht. Abgesehen davon, dass es einen Zusammenhang mit dem Auftreten einer Niereninsuffizienz gibt, lässt Urat auch eine bereits bestehende Erkrankung fortschreiten. In Beobachtungsstudien zeigte sich eine lineare Assoziation zwischen den erhöhten Harnsäurespiegeln, Nierenschäden, Albumin­urie, kardiovaskulären Events und Tod. Bietet das Serumurat daher einen Therapieansatzpunkt für bereits Erkrankte?

In einer aktuellen Arbeit untersuchte das Team um Professor Dr. Sunil V. Badve vom George Institute for Global Health in...

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