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Opioidverordnung: Chronische Schmerzpatienten auf psychische Komorbidität screenen

Autor: Friederike Klein

Im Opiatzug Richtung USA? Im Opiatzug Richtung USA? © freshidea – stock.adobe.com

Deutlich gestiegene Opioidverordnungen, zahllose Tote: In den USA konnte man diese desolate Entwicklung beobachten. Eine Blaupause für Europa, wo ebenfalls immer häufiger Opiate rezeptiert werden? Nicht unbedingt, sofern es gelingt, besonders gefährdete Schmerzpatienten zu identifizieren – z.B. diejenigen mit psychiatrischer Komorbidität.

Geht es um die Verordnung von Opioiden, kommt einem zwangsläufig das Schreckgespenst Nordamerika in den Sinn. Parallel zu einer immer häufigeren Verordnung von Opioden, vor allem von Oxycodon, erhöhte sich in den USA und Kanada die opioidabhängige Mortalität. Seit 2010 hat sich dieser Anstieg dramatisch beschleunigt – jetzt allerdings aufgrund von Heroin und illegal genutzten Opioiden wie Fentanyl. Diese Situation gibt es in Europa zum Glück (noch) nicht, wenn auch Opioide insbesondere in Deutschland deutlich häufiger als früher verschrieben werden.

Häufiger Suchttherapien wegen Opioidabhängigkeit

Den vermehrten Einsatz dieser Substanzen darf man nicht gleichsetzen mit einem...

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