Pneumonie-Erreger entwickelt schnell Resistenzen

Autor: Dr. Daniela Erhard

Schnell können die Antibiotika nicht mehr gegen die Pseudomonas aeruginosa ausrichten. © wikimedia/CDC; Janice Haney Carr

Bakterien können im Alltag deutlich schneller Resistenzen entwickeln, als bislang angenommen – nämlich bereits im ersten Anwendungszyklus einer Antibiotikatherapie.

Bei Patienten mit Mukoviszidose ist Pseudomonas aeruginosa der häufigste Auslöser von Pneumonien. Kollegen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben beobachtet, dass der Erreger sehr schnell unempfindlich gegen Antibiotika wird.

Eine kleine Gruppe von Mukoviszidose-Patienten mit Lungenentzündung erhielt im Rahmen einer antibiotischen Standardtherapie zwei oder mehr Wirkstoffe intravenös. Anhand täglicher Analysen des Bronchialsekrets stellten die Wissenschaftler fest, dass P. aeruginosa bei etwa jedem Dritten bereits nach einem bis drei Tagen die ersten Resistenzen aufwies. Diese bezogen sich vor allem auf neu verabreichte Betalaktamantibiotika. Bei zwei Patienten kam es zu einer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.