Prostatakarzinom: Weniger Fernmetastasen durch Androgenrezeptor-Blockade

Autor: Josef Gulden

Die Androgenrezeptor-Blockade durch Apalutamid zeigte in einer Phase-II-Studie bereits ein anhaltendes PSA-Ansprechen. © iStock/jarun011

Bei Patienten mit kastrationsresistentem, nicht-metas­tasiertem Prostatakarzinom ist die Verhinderung einer Fernmetastasierung ein wichtiges Ziel. In der Phase-III-Studie SPARTAN wurde nun das neue, nicht-steroidale Anti-Androgen Apalutamid im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit aggressiven Tumoren getestet.

In der SPARTAN-Studie wurden 1207 Patienten mit einem nicht-metastasierten Hochrisiko-Prostatakarzinom und einer PSA (prostataspezifisches Antigen)-Verdopplungszeit von höchstens zehn Monaten im Verhältnis 2:1 randomisiert, entweder Apalutamid in einer Dosierung von 240 mg/d oder Placebo zu erhalten. Parallel dazu wurde bei allen Patienten die bereits zuvor gegebene Androgendeprivation fortgeführt. Primärer Endpunkt war das metastasenfreie Überleben, definiert als die Zeit zwischen der Randomisierung und dem ersten Auftreten von Fernmetastasen in der Bildgebung oder dem Tod.

Metastasenfreies Überlebenmehr als verdoppelt

Die jetzt publizierte primäre Analyse wurde durchgeführt, nachdem...

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